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Samstag, 19.05.2012
Akupunktur wird als Therapiemaßnahme im Rahmen einiger Schmerztherapien mittlerweile auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Als Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist die Akupunktur eines der ältesten bekannten Behandlungskonzepte. Die etwa 400 Haupt-Akupunkturpunkte liegen auf Meridianen (Bahnen für den Energiefluss durch den Körper), die bestimmten Organen, bzw. Organsystemen zugeordnet sind.
Im Wesentlichen finden drei Verfahren Anwendung:
Vielfach wird Akupunktur in der Schmerztherapie angewandt. Hierzu gehören z.B. Migräne, chronische Schmerzen, Rückenbeschwerden, Geburtsvorbereitung Schlafstörungen, u.a.m.
Eine im Jahr 2003 von der WHO herausgegebene Indikationsliste informiert über die Einsatz-Bereiche für Akupunktur.
Seit 2007 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer Schmerztherapie in einigen Fällen die Kosten für Akupunktur-Behandlungen:
Informieren Sie sich vor Behandlungsbeginn am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse, in welchen Fällen und in welchem Rahmen sie sich an den Kosten beteiligt.
Die wissenschaftliche Medizin steht der Akupunktur nach wie vor skeptisch gegenüber. Dennoch ist festzustellen, dass mehr und mehr Praxen, die von „klassischen Medizinern“ geführt werden, auch Akupunktur-Behandlungen in ihrem Spektrum anbieten.
Wie bei jeder Behandlungsform ist es auch hier wichtig, dass Art und Umfang der Therapie individuell, nach ausführlicher Anamnese, mit dem Patienten zusammen entwickelt wird.
Akupunktur wird mittlerweile in vielen Praxen rund um den Starnberger See angeboten. Zwei aktuelle Adressen am Ost- und Westufer: