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Restauranttipps Starnberger See: bayerisch, italienisch, afghanisch, asiatisch und vieles mehr
Samstag, 19.05.2012
Fisch hat einen guten Ruf als Lieferant wertvoller Fettsäuren, Mineralstoffe, Eiweiß und Vitamine. Macht sein Verzehr uns wirklich gesünder?
So ganz einig ist sich die Forschung noch nicht, wie positiv Fischverzehr für unsere Gesundheit ist. Fest steht: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt in ihren 10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken „ein- bis zweimal in der Woche Fisch“ zu verzehren, wegen der „Omega-3-Fettsäuren in Seefisch“.
Omega-3-Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen, da sie lebensnotwenig sind, zugeführt werden. Sie gelten als wichtiger Nährbestandteil für Zellmembranen und man sagt ihnen nach, Blutfette zu senken, das Immunsystem positiv zu beeinflussen, das Risiko von Krebserkrankungen zu senken sowie positive Wirkung auf Herz und Kreislauf zu haben und vor Rheuma zu schützen.
Seefische der kalten Gewässer sind besonders ergiebige Omega-3-Fettsäure-Lieferanten. Sie schützen sich mit einer Fettschicht vor der Kälte. Fische aus dem Mittelmeer leben in wärmerem Temperaturumfeld, sind daher magerer und bieten, wie Süßwasserfische auch, einen deutlich geringen Vorrat an ungesättigten Fettsäuren. Besonders reichhaltig an Omega-3-Fettsäuren sind Hering, Thunfisch, Lachs, Makrele und Aal. Der Aal ist übrigens auch im Starnberger See zu finden und wird von einigen Fischern am See angeboten.
Grundsätzlich können Sie sich nach Ihren geschmacklichen Vorlieben richten. Schwangeren wird vom Verzehr rohen Fisches eher abgeraten, da nicht auszuschließen ist, dass mögliche Krankheitserreger sich während Lagerung und Zubereitung des Fisches vermehren könnten.
Beim WWF (Worldwide Fund for Nature) kann man sich (z.B. im Internet) informieren, welche Fischarten aktuell bedroht sind, und welche man (auch aus Fischzuchten) genießen darf. Guten Gewissens verzehren können Sie die an Omega-3-Fettsäure-reichen Heringe, Makrelen und Karpfen. Bei Lachs darauf achten, woher er stammt. Aber das empfiehlt sich eigentlich grundsätzlich.
Und hier finden Sie frischen Fisch aus der Region.