Tinnitus: Hilfe gegen „den Störenfried im Ohr“ Traditionelle und neue Behandlungsmethoden.
Regenerationsmedizin: Vitalität erhalten, Immunsystem stärken, regenerieren, z.B. mit Ozontherapie, Eigenblutbehandlung, u.a.
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Samstag, 19.05.2012
Manche körperlichen Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerz, Schwindelgefühl) und allergische Reaktionen (Husten, Juckreiz, tränende Augen, Kopfweh) werden durch das eigene Wohnumfeld verursacht.
Ob beruflich oder privat: den größten Teil des Tages verbringen Sie in geschlossenen Räumen.
Das bedeutet zum Beispiel, Sie
Für Allergiker ist es mitunter schwer, die Quelle ihrer Allergie ausfindig zu machen. Aber nicht immer sind die typischen, bekannten Verursacher wie Pollen oder Tierhaare die (einzig) Schuldigen. Hausstaub, Milben, Schimmel oder im Haus „versteckte“ Baumaterialien (bzw. einzelne ihrer Bestandteile wie z.B. Lösungsmittel oder Klebstoffe) können verantwortlich sein, wenn Symptome wie Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindelgefühl, Ausschlag, Hustenreiz etc. auftauchen.
In der Medizin kennt man längst die so genannte „Multiple Chemikalien-Sensibilität" (MCS), die Personen betrifft, die besonders empfindlich auf Ausdünstungen wie Weichmacher oder Lösungsmittel reagieren, die man beispiels-weise in etlichen Baustoffen findet.
Am Anfang steht auch hier eine solide Diagnostik durch einen Facharzt, um den Quellen der Probleme auf den Grund zu kommen.
Erst wenn der „Feind“ identifiziert ist, kann eine sinnvolle Lösung, je nach Schwere des Falls, entwickelt werden. Dazu gehört natürlich das Überprüfen, welche medizinischen Möglichkeiten (schnelle Hilfe ebenso wie längerfristige Therapien) es im individuellen Fall gibt und wo weiter reichende Maßnahmen angedacht werden müssen (z.B. das Hinzuziehen eines Baubiologen).
Im Fall von Schimmelpilzen lässt sich meist durch deren konsequente Beseitigung (Ursache aufdecken, Schimmelbefall, so möglich, vom Fachmann beseitigen/sanieren lassen, beobachten, ob später wieder Schimmel auftritt) das Problem beheben (wenn die Bausubstanz es zulässt).
Bei einem echten MCS-Syndrom liegt die Sache schon deutlich schwieriger: eine medizinische Therapie reicht hier oft nicht aus, und man kann schlecht alle ausdünstenden Weichmacher und Lösungsmittel aus dem Gebäude entfernen. Hier kann es unumgänglich sein, eine neues Wohnumfeld zu suchen/schaffen.
Wer eine Wohnung mieten möchte, muss sich eine Kriterienliste anfertigen, die - neben allen persönlichen Vorlieben - als oberste Priorität das Vorhandensein unbedenklicher Baustoffe hat (unbehandelte Hölzer, Naturstein, Dämmmaterial aus Schafwolle, usw.).
Ebenfalls wichtig: Die Belüftung sollte so beschaffen sein, dass für eine möglichst pollen- und feinstaubfreie Raumluft im Inneren gesorgt ist.
Beim Neubau oder Sanierung Ihres Hauses sollten Sie einen Baubiologen zu Rate ziehen, damit von vornherein die Verwendung schadstofffreier Baustoffe beachtet wird.
Bei mehr als einem „ja“ lohnt es sich, Ihr Wohnumfeld genauer zu betrachten, bzw. bei einem Allergietest und Gespräch mit dem Facharzt Ihre Wohnsituation zu berücksichtigen.